»EUTHANASIE«-VERBRECHEN · ERNA KRONSHAGE

I N F O T H E K   ·   D O K U M E N T A T I O N  ·   R E P O R T ·  R E F L E X I O N  ·  G E D E N K E N  ·  O N L I N E - P R O J E K T E

MOIN &  SHALOM

INTRO

 

Zunächst skizziert diese Website das viel zu kurze Leben meiner Tante Erna Kronshage (geboren 1922 – ermordet 1944), die ab dem 24.10.1942 in einer letztlich 484 Tage andau-ernden Schlag-auf-Schlag-Ereigniskette sys-tematisch vernichtet wird.

 

Darüberhinaus werden auf dieser Website in verschiedenen Themenabschnitten und ver-linkten Online-Projekten die Ideologien und Praktiken zu diesen mehreren hunderttau-sendfachen deutschen Eugenik-Verbrechen insgesamt in den Blick genommen – und die gesellschaftlichen Wahrnehmungen, das Beschweigen und die Verdrängungen, Irr-tümer, Bewertungen sowie die mittlerweile vielgestaltigen Aufarbeitungs- und Erinne-rungsversuche dazu.

 

Damit sich Abläufe und Geschehnisse vor mehr als 80 Jahren auch nur in etwa heut-zutage vergegenwärtigen und wahrnehmen lassen, werden neben Original-Fotos und überlieferten Doku-Materialien auch weitere »bildgebende Verfahren« und digitale Online-Darstellungen mit einbezogen – das Vergan-gene virtuell in Szene gesetzt, um ihm im Hier & Jetzt  nachzuspüren . . .

 je gestern   desto heute   umso morgen

ERNA KRONSHAGE

 

Leben & Vernichtung

 

ERNA KRONSHAGE

 

I N  M E M O R I A M

 

 

›EUTHANASIE‹

 

Die Fakten

 

›EUTHANASIE‹

 

32 Online-Projekte & Themen-Ausstellungen

 

An einem einzigen Durchführungs-Verfahren

 

zu diesen staatlich verordneten Eugenik-Verbrechen sind jeweils mindestens zehn bis fünfzehn Personen arbeits-teilig eingebunden, beteiligt oder mit betroffen: z.B. Ärzte, Richter, Amtsinhaber vor Ort, Ortsfürsorgerinnen, Staats-anwälte, Polizisten – Beamte, Bedienstete und Sachbearbei-ter in einer Vielzahl von zuständigen Ämtern und Verwal-tungen der beteiligten Institutionen – Krankenpflege- und Medizinalpersonal, Fahrdienstleiter, Zugführer, Busfahrer – aber ebenso natürlich auch ängstlich-schamhaft wegschauende, schweigende, gleichgültige oder abgelenkte und überforderte geplagte Angehörige, Nachbarn und sonstige Bezugspersonen – Mitmenschen also wie du und ich. 

 

Und das rechnet sich hoch zu mehr als drei bis vier Mio. Mitwissende aus den Reihen der damaligen »Reichs-bürger« quer durch die Mitte der Gesellschaft – bei über acht Mio. feiwillig eingetretenen NSDAP-Parteimit-gliedern – von knapp achtzig Mio. damaligen Einwohnern insgesamt. Und wie viele beteuerten und versichern immer noch, von »nichts gewusst« und »nichts mitbekommen« zu haben.

 

 

EDWARD WIEAND WEBSITE

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