E D W A R D   W I E A N D

 

  »EUTHANASIE«-VERBRECHEN

    ERNA KRONSHAGE –

    A K T E N - E I N S I C H T   

 

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MOIN &  SHALOM

INTRO -

 

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1.34-min.-Video von Susanne Siegert (TikTok & Instagram):                                                                   

Ab Herbst 1942 gerät meine Tante Erna Kronshage in eine insgesamt 484 Tage andauernde Leidenskette, in der sie zunächst im August 1943 nach Verhandlungen vor zwei »Erbgesundheitsgerichts«-Kammern zwangssterilisiert – (click direkt dazu zur >>> AKTEN-EINSICHT) – und schließlich im Februar 1944 mit 21 Jahren in einer »Euthanasie«-Tötungsanstalt im damals kriegsbesetzten Polen ermordet wird.

 

Ein auch nur annähnerndes Vergegenwärtigen und Nachspüren dieser Verbrechen ist immer auch Teil einer noch ausstehenden umfassenden Aufarbeitung zu den insgesamt hunderttausendfachen deutschen und teilweise damals sogar gesetzlich verordneten Eugenik- & Psychiatrie-Gewalttaten von 1933 bis 1945 –

 

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ERNA KRONSHAGE

 

Leben & Vernichtung

 

AKTEN-EINSICHT

 

27-teilige Collage 

ERNA KRONSHAGE

 

M E M O R I A L

 

 

 

 

11-teiliges Ge(h)-Denken & Er-Innern

 

›EUTHANASIE‹

 

Die Fakten

 

 

 

 

15 Themen-Abschnitte

 

›EUTHANASIE‹

 

Online-Projekte

 

 

 

 

37 Teile

 

       »Die Vergangenheit ist niemals tot.

           Sie ist nicht einmal vergangen.«

 

             

                William Faulkner

 

An einem einzigen Durchführungs-Verfahren

zu diesen staatlich verordneten Eugenik-Verbrechen sind jeweils mindestens zehn bis fünfzehn Personen arbeits-teilig eingebunden, beteiligt oder mit betroffen: z.B. Ärzte, Richter, Amtsinhaber vor Ort, Ortsfürsorgerinnen, NS-Volkspflegerinnen, Staatsanwälte, Polizisten – Beamte, Bedienstete und Sachbearbeiter in einer Vielzahl von zuständigen Ämtern und Verwaltungen der beteiligten Institutionen – Krankenpflege- und Medizinalpersonal, Fahrdienstleiter, Zugführer, Busfahrer – aber ebenso natürlich auch ängstlich-schamhaft wegschauende, schweigende, gleichgültige oder abgelenkte und überforderte geplagte Angehörige, Nachbarn und sonstige Bezugspersonen – Mitmenschen also wie du und ich. 

 

Und das rechnet sich hoch zu mehr als drei bis vier Mio. Mitwissende aus den Reihen der damaligen »Reichs-bürger« quer durch die Mitte der Gesellschaft – bei über acht Mio. freiwillig eingetretenen NSDAP-Parteimit-gliedern – von knapp achtzig Mio. damaligen Einwohnern insgesamt. 

 

Und wie viele beteuerten und versichern immer noch, von »nichts gewusst« und »nichts mitbekommen« zu haben.

 

       »Sofern es überhaupt ein ›Bewältigen‹

           der Vergangenheit gibt,

           besteht es im Nacherzählen dessen,

           was sich ereignet hat.«

   

              Hannah Arendt

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