A small island in the digital sea
Sennestadt - Abendstimmung (Blick von meinem Mini-Balkon im 09. OG)
Drücken Sie mit mir SHAHZEB die Daumen, dass er es vielleicht schafft, eines Tages das Flussufer und dessen unbarmherzigen Gesetze hinter sich zu lassen ...
SHAHZEB lebt in Sukkur/Pakistan in den Riverside-Slums am Ufer des Indus-Flusses...
Er erlebt in seiner Behausung fast jährlich ein verheerendes Hochwasser am Ufer des Indus, wenn der Fluss aus seinem Bett steigt und weite Teile des Landes überflutet...
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SiNEDi: CURRENT ART-PICTURE
Aktuelles SiNEDi-MEDiA-PiCTURE
SiNEDi 6/2o11 - Grün angeeckt - Green On The Corner ...
Für ganz Eilige: die 10 Klingelknöpfe zu den SiNEDi-MEDiA Blogs
Hier in der SLIDE-Show die Übersicht:
Informationen zu "SINEDI" und der Senne
Stich von A.C. Fleischmann nach einer Zeichnung von J.G. Rudolphi, aus Fürstenbergs "Monumenta Paderbornesia" 1683 - Text im Spruchband: Niendorf (bei Hövelhof) - Die wüste Sende - ehemals Sinedi
Beim Namen SiNEDi knirscht förmlich der Sand zwischen den Zähnen. Das kommt von dem herrlichen Landstrich, in dem ich wohne - in (Bielefeld-)Sennestadt - bekannt durch die gleichnamige Autobahnausfahrt auf der A 2 ...
SiNEDi: der alte Name für die SENNE - eine sandige Gegend zwischen Bielefeld und Paderborn mitten in Ostwestfalen-Lippe, unterhalb davon wo die A 2 mit der A 33 kreuzt.
Der Begriff Senne lässt sich wohl nicht, obwohl vielfach angenommen, von "Sand" ableiten, sondern vielmehr vom 981 erstmal beurkundeten Begriff "Sinedi" = "altes Heideland" - noch heute gibt es Flurbezeichnungen und Siedlungen in der Senne mit Namen (Paderborn-)Sande und (Verl- bzw. Schloß Holte-Stukenbrock-)Sende.
Sennelandschaft auf einer Ansichtskarte von 1912
Sennelandschaft auf einer Ansichtskarte von 1915
"Senner Einsiedler in Kracks bei Bielefeld" - Ansichtskarte von ca.1912
"Gruss aus Kracks" - Senne II - heute Bielefeld-Sennestadt - Ansichtskarte von 1942
Typisches Sennemotiv aus dieser Gegend: "Quakernacks Hof" - gemalt von Erich Strüwe, 1949: Im Hintergrund der Teutoburger Wald
Ein Blick aus meinem Küchenfenster im 09. OG: Wo früher Fichten, Heide, Felder und Gehöfte waren, entstand hier seit den 60-er Jahren die SENNESTADT ...
Frühlingserwachen
Morgendliche Nebelschwaden am Teuto
"Indian Summer" - in BI-Sennestadt
Hurra - der erste Schnee ...
Sonnenaufgang am Teuto im April - fast im "Zen"-Stil
Das Wetter in der Senne
hier in Bielefeld-Senne
Geplanter Nationalpark Senne-Eggegebirge
Heidschnuckenherde in der Senne
Ausschnitt aus der NEUEN WESTFÄLISCHEN vom 10.06.2010: sozusagen die Rose "SiNEDi-DREAM"
Hinweisschild am Rand der A 33
Die "dunklen Seiten" der Senne: Militär & Gewaltherrschaft
Gefangenenlager STALAG 326 - Foto von http://www.sozialwerk-stukenbrock.de/
Im Antiquariat: Uwe Piesczek (Hrsg.): Truppenübungsplatz Senne, Zeitzeuge einer hundertjährigen Militärgeschichte
Die Senne im Dreieck zwischen Paderborn, Detmold und Bielefeld war im Laufe ihrer Geschichte im letzten Jahrhundert auch immer wieder Übungsfeld für militärische Zwecke - durch den bekannten Truppenübungsplatz Senne, den heute die britische Rheinarmee nutzt, und dem Standort Augustdorf der Bundeswehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Senne
Diese militärische Nutzung verhinderte bisher die Gründung des Nationalparks in dem Umfang, wie er ursprünglich mal geplant war - und wie er vom Landtag in NRW einmütig beschlossen worden war.
In Planung ist deshalb nur noch eine "Light"-Lösung im Bereich der Lippischen Senne und dem Eggegebirge.
Auch das große Gefangenenlager STALAG 326 (VI/K) mit vornehmlich sowjetischen Kriegsgefangenen bei Hövelhof wurde mit seinen wohl über 60.000 von den NS-Machthabern in Kauf genommenen Hunger- und Erschöpfungs-Opfern durch die alljährliche Gedenkveranstaltung "Blumen für Stukenbrock" international bekannt.
Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Senne
http://www.blumen-fuer-stukenbrock.de/
http://erna-k-gedenkblog.blogspot.com
http://www.denkmalprojekt.org/dkm_deutschland/bielefeld-sennestadt_wk1_nrw.htm
Die Senne & Afghanistan

Moscheen im Sennesand
Britische Streitkräfte haben drei Übungsdörfer für Afghanistan-Einsatz gebaut
VON RALPH MEYER
Hövelhof/Schlangen. Nicht weit von der Stelle, wo ein Gedenkstein und eine Kirchenruine an das verlassene Dorf Hövelsenne erinnern, grüßt in der Senne die blau-gelbe Kuppel einer Moschee, daneben
überragt die Spitze eines Minaretts eine übermannshohe lehmfarbene Mauer.
Im Sennesand auf dem Truppenübungsplatz sind in den vergangenen Monaten für rund 1,5 Millionen Euro drei sogenannte Kampf- und Übungshelfer entstanden, in denen die Soldaten auf Kampfeinsätze in
Afghanistan vorbereitet werden.
Aus der Nähe betrachtet wirken die nachgebildeten Lehmwände wie aufgeschichtete große Legosteine. Oberstleutnant David Holt, Kommandeur aller britisch verwalteten Truppenübungsplätze in Deutschland,
bestätigt diesen Eindruck. In den vergangenen Wochen wurden einfach Großblocksteine aus Beton übereinandergeschichtet.
Fundamente sucht man vergebens. Als Gründung für die Steinmauern dienen einfache Schotterschüttungen. „Das sieht durchaus umweltfreundlich aus“, betont der Hövelhofer Bürgermeister Michael Berens,
„und wird sich auch rückstandslos wieder abbauen lassen.“
Die Kuppelbauten der Moscheegebäude in Schlangen und Hövelsenne erinnern ein wenig an Gebäude im nahen Safaripark. „Die Moschee wird nicht erstürmt, vielmehr sollen die Soldaten hier den Umgang mit
anderen Kulturen lernen“, berichtet Oberstleutnant Karl Mace, Stabsoffizier der britischen Panzerdivision in Herford.
Erste Kritik an den Moscheebauten wurde bereits in Paderborn laut. Carsten Schmitt sprach angesichts der Debatte um einen Moscheebau in Bad Lippspringe von „respektlosen Moscheeimitationen in
Kampfdörfern“, die einzig als authentische Kulisse für den Häuserkampf dienten. Im Inneren erinnern die Übungsdörfer an afghanische Siedlungen. Rohe Holztische und gusseiserne Grills vor leeren
Fertiggaragen sollen Marktszenen darstellen. Übereinandergestapelte Überseecontainer stellen eine Polizeistation dar. Geübt werden hier Routinepatrouillen, Entdeckung und Entschärfung von
Sprengfallen sowie gelegentliche Angriffe auf Dörfer, in denen sich Terroristen verschanzt haben.
In den Übungsdörfern werden die britischen Soldaten sieben bis zehn Monate vor ihrem Einsatz ausgebildet. Im Mittelpunkt steht das Training in kleinen Trupps und Gruppen. „Dadurch sollen die Soldaten
ein erstes Gefühl für das fremde Land bekommen“, sagt Holt. Anschließend geht es zur Ausbildung in gemischten Verbänden. Das findet in England statt, in den Salisbury Plains, in Cumbria oder in East
Anglia. Dabei kommen auch Jets und Hubschrauber zum Einsatz.
Für die Senneanrainer ist die Lärmbelastung ein wichtiger Faktor. Streitkräftesprecher betonten, dass in den Dörfern nur mit Übungsmunition trainiert werde, die deutlich leiser sei als die normale
Munition.
In einem Gefechtsmonitoring soll demnächst die Lärmbelastung untersucht werden. Später soll sichergestellt werden, dass Lärmimmissionen gleichmäßig verteilt werden und nicht einige Anwohner das
Nachsehen haben.
Basis im Depot
Neben den drei Übungsdörfern sind auch vorgeschobene Basen entstanden. Eine davon ist in einem ehemaligen Munitionsdepot bei Staumühle untergebracht. Mit Splitt gefüllte „Big Bags“ simulieren Wände einer provisorischen Stellung; ergänzt wird der Eindruck durch Wachtürme. Da der Boden dort ohnehin verunreinigt ist, sind keine weiteren Umweltschäden zu erwarten. my
© 2010 Neue Westfälische
Bielefelder Tageblatt (SB), Samstag 02. Oktober 2010
SINEDI - "sine die"(lat.) = "auf unbestimmte Zeit vertagt"
Das US-Kfz-Kennzeichen "SINEDI" gehörte 2008 dem republikanischen US-Senator Jack Schaffer aus Illinois, der den lateinischen Juristenbegriff
"sine die" = auf unbestimmte Zeit vertagt -
zu seinem Nummernschildmotto erhob ;-)).
US-Kfz-Kennzeichen "SINEDI" - Illinois 2008





